Onboarding-Checkliste für Webagenturen

Die meisten verpassten Verlängerungen starten im Onboarding: Der Dienst wurde nie dokumentiert, später besitzt niemand das Datum.

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Die meisten verpassten Verlängerungen passieren nicht, weil ein Team nachlässig wurde — sondern weil ein Dienst von Anfang an nie sauber dokumentiert war. Der beste Zeitpunkt, eine künftige verpasste Frist zu verhindern, ist ganz am Anfang der Kundenbeziehung, noch vor dem Launch.

Warum Onboarding die eigentliche Ursache ist

Wenn ein neues Kundenprojekt startet, ist es leicht, ganz in den Build zu gehen — Design, Entwicklung, Launch — und Infrastruktur (wer die Domain besitzt, wer Hosting zahlt, welche Plugin-Lizenzen gekauft wurden) als Nachgedanke zu lassen. Sechs Monate später, wenn eine Verlängerung fällig ist, hat niemand eine klare Aufzeichnung, was verlängert werden muss und wer zahlt.

Was bei jedem neuen Kunden festzuhalten ist

  • Domain-Eigentum. Wer hat registriert, unter welchem Konto, wer hat Zugang zum Registrar-Login?
  • Domain- und Hosting-Zahlung. Wer zahlt — die Agentur (mit Weiterberechnung) oder der Kunde direkt?
  • Hoster und Tarif. Inklusive Verlängerungszyklus (monatlich, jährlich) und Zugänge.
  • SSL-Anbieter. Ob kostenlos mit Hosting, Let's Encrypt oder separat gekauft.
  • CMS- und Plugin-Lizenzen. Jedes Premium-Plugin und -Theme aus dem Build, mit Keys und Verlängerungsdaten.
  • Drittanbieter-Abos. Formulare, Mail, Page Builder — alles mit laufenden Kosten an der Seite.
  • Umfang der Wartungsvereinbarung. Was enthalten ist und wie oft Wartung geplant ist.

Die Checkliste in einen lebenden Datensatz verwandeln

Eine einmal im Onboarding ausgefüllte Checkliste nützt nur, wenn sie danach aktiv geführt wird. Ziel ist kein Dokument im Projektordner, sondern ein lebender Datensatz, der Erinnerungen auslöst, wenn Daten näher rücken.

Onboarding als Start, nicht als einmaliges Formular

Statt Onboarding-Dokumentation und Verlängerungs-Tracking als zwei Schritte zu behandeln, kann eine Agentur sie kombinieren: Domains, Hosting, SSL und Lizenzen des Kunden einmal im Onboarding in demselben System eintragen, das sie weiter trackt und erinnert. Duvento ist genau für diesen Ablauf gebaut: Kunden einmal anlegen — und alles Eingetragene wird automatisch Teil des Verlängerungskalenders.

Fazit

Die meisten Verlängerungsausfälle gehen auf eine Lücke im Onboarding zurück, nicht auf Nachlässigkeit Monate später. Eine gründliche Onboarding-Checkliste, die direkt ins laufende Tracking speist, schließt die Lücke, bevor sie zum Problem wird.

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